Aktuelles über Füchse
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Nachdem in der Knesset, dem isrealischen Parlament, am 2. September über ein landesweites Verbot der Herstellung und des Handels mit Pelzen abgestimmt werden soll, üben Dänemark, Kanada, die USA sowie einige weitere Länder mit großer Pelzproduktion Druck auf Isreal aus. Sie wollen erreichen, dass der Gesetzesentwurf selbst im Falle einer erfolgreichen Abstimmung in der Knesset nicht umgesetzt wird.
In einem erfreulich entspannten Artikel berichtet die taz über das Miteinander von Mensch und Wildtieren in Berlin und zeigt auf, dass gute Nachbarschaft meist einfach nur eine Frage der persönlichen Einstellung ist.
"Ukrainische Umweltschützer beharren auf einem langjährigen Jagdverbot für 10-15 Jahre, weil die Zahl der gefährdeten Tierarten immer größer wird. Nach Angaben des Kiewer Ökologisch-kulturellen Zentrums werden in der Ukraine jedes Jahr von 3 bis 5 Mio. Säugetiere und Vögel während der Jagd erschossen."
"Pro Natura Schweiz hat mit ihrem neusten Magazin eine Diskussion über die Jagd angestossen. Im Fokus der Kritik der Naturschützer steht nebst der geplanten Lockerung des Schutzstatus von Bär, Wolf und Luchs vor allem die in gewissen Landesteilen immer noch ausgeübte Bejagung von bedrohten Tierarten wie Feldhase, Birkhuhn und Waldschnepfe."
In Kämpen (NRW) wurde eine vier Monate alte handaufgezogene Füchsin in einer Siedlung erschossen. Die weitestgehend zahme Luzie kam nach Angaben ihrer "Ziehmutter" Anja Jakob abends regelmäßig in den heimischen Garten zurück.
"Der Fuchs geht um. Nicht nur im Wohngebiet Georgenberg, sondern auch in anderen Reutlinger Stadtteilen. Überall dort, wo großflächig üppiges Grün gedeiht, fühlen sich Meister Reineke und die Seinen nämlich zu Hause und durchstreifen die Gegend - auf der Suche nach Nahrung. Primär. Denn Rotpelze sind auch verspielte Wesen. Zumal dann, wenn sie noch sehr jung sind. In diesem Fall schnappen sie sich im Schutze der Dunkelheit schon mal verwaistes Sandelsach' oder sie vergnügen sich mit Schuhen, die vor Terrassen- und Haustüren abgestellt wurden."
"Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt erneut wegen der Jagd auf Füchse und Wildkaninchen gegen Bernhard Blaszkiewitz (56). Berlins Zoodirektor soll die Kleintiere im Tierpark zum Abschuss freigegeben haben.
Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Simone Herbeth, bestätigte damit eine Mitteilung von Peta. Die Tierschutzorganisation hatte Blaszkiewitz bereits mehrfach angezeigt. Die Kleintiere wurden angeblich abgeschossen, um die Zootiere zu schützen. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren am 15. April ein. Dagegen legten die Tierschützer Beschwerde ein. Mit Erfolg."
"Ein etwa vier Monate alter Fuchs hatte sich in einer Plastikeinkaufstasche verfangen und humpelte durch Hocheck (Oberösterreich). Eine Passantin verständigte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins. Da die Frau aber auch die Polizei gerufen hatte, die wiederum einen Jäger rief, war Eile geboten. Zum Glück für den Fuchs war die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins schneller als Polizei und Jäger, fing den Fuchs ein und rettete ihn auf einen ÖTV-Assisi-Hof."
Die rheinland-pfälzische Landesregierung erarbeitet zur Zeit einen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Landesjagdgesetzes. Aspekte eines modernen Tier-, Natur und Umweltschutzes finden sich darin nicht. Im wesentliche finden verwaltungstechnische Aspekte Würdigung. Zu Wort gekommen sind bei der Diskussion um die Gestzesnovellierung ausschließlich die Jäger selbst bzw. den jagdverbänden nahestehende Gruppierungen. Dieser Vorgang ist so weit gegangen, dass zwischen dem Landesjagdverband, Ministerpräsident Beck und Ministerin Conrad Details zum Gesetzesentwurf im stillen Kämmerlein ausgehandelt wurden.
Die Tier- und Naturschutzorganisation "pro iure animalis" hat eine Protestaktion gegen diesen undemokratischen, vollkommen einseitigen Gesetzgebungsprozess gestartet.
Die sächsischen Grünen haben auf eine Anfrage des Tierschutz-Blogs "JagdAberFair" Stellung zur der Abschussprämie bezogen, die in Sachsen für die Tötung von Füchsen ausbezahlt wird. In Ihrem Antwortschreiten sprechen sie sich klar gegen diese Praxis der sächsischen Landesregierung aus.